Verbandsversammlung 2010



Volles Haus und zahlreiche Ehrengäste


In seiner Begrüßung freute sich Stefan Schmidt über einen "gefüllten Saal" – über 300 anwesende Delegierte und Gäste seien Bestätigung dafür, dass die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes die notwendige Beachtung fände. Aber auch zahlreiche Ehrengäste drückten durch ihre Teilnahme an der Versammlung ihre Verbundenheit mit dem Verband aus, unter ihnen Landrat Bernd Woide, erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld und der Direktor der Hessichen Landesfeuerwehrschule Silvio Burlon. Weiterhin konnte Stefan Schmidt den Brandschutzdezernenten beim Regierungspräsidium Kassel Erwin Baumann und für den Landesfeuerwehrverband und den Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck dessen Vorsitzenden Werner Bähr sowie zahlreiche Vertreter der Politik willkommen heißen.



Die Zahl der Einsätze habe sich 2009 mit 2.316 nahezu unverändert gegenüber den Vorjahren bewegt, bei den Einsatzabteilungen halte der Trend zur Überalterung an, erläuterte Stefan Schmidt in seinem Jahresbericht. Der Anteil der Frauen in den Einsatzabteilungen des Landkreises lag bei 6,6%.




Über ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen in der Kreisjugendfeuerwehr berichtete Dirk Wächtersbach (links). Bei den Betreuern der Jugendfeuerwehren sei ein niedrigerer Alterschnitt festzustellen. Dirk Wächtersbach war bis zur Vollversammlung der Kreisjugendfeuerwehr am 6. Februar 2010 Kreisjugendfeuerwehrwart, stellte sich für dieses Amt aber nicht mehr zur Verfügung. Im Laufe der Verbandsversammlung wurde Dirk Wächtersbach wegen seiner zahlreichen Verdienste für das Jugendfeuerwehrwesen die St. Floriansmedaille in Silber verliehen. Als sein Nachfolger war Michael Knoth (rechts) gewählt worden. Er machte einen ausführlichen Ausblick auf die Jugendarbeit im Jahr 2010.


Schwierige Kommunalfinanzen


Sowohl Landrat Bernd Woide als auch der Hofbieberer Bürgermeister Marcus Schafft gingen in ihren Grußworten auf die schwierige Situation der kommunalen Finanzen ein. Weniger Geld in den kommunalen Haushalten bedeute auch weniger Geld für die Feuerwehren.


Von den Gemeinden, die auch momentan finanziell noch gut dastünden, sei, so der Landrat, sei ein stärkeres solidarisches Verhalten gegenüber den finananziell schwächeren Kommunen zu erwarten. Und so sei darüber nachzudenken, die freiwilligen finanziellen Zuschüsse auf die Gemeinden zu konzentrieren, die es nötig hätten. Außerdem sei, auch wenn dies gesetzlich stark eingeschränkt sei, eine intensivere Zusammenarbeit der Kommunen auf dem Brandschutzsektor anzustreben. Der Landrat betonte wörtlich, "dass wir in Zukunft noch mehr zusammenrücken müssen". Dabei gelte es aber auch, die Feuerwehren in ihrer örtlich verwurzelten Struktur, zu erhalten.


Klaus Krieg Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes


Die Verbandsversammlung folgte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes und ernannte den ehemaligen Kreisbrandmeister Klaus Krieg zum Ehrenmitglied des Verbandes. Aufgrund seiner vielfältigen, über Jahrzehnte erbrachten Leistungen für das Feuerwehrwesen wurde Klaus Krieg außerdem das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold verliehen.





Bericht des Vorsitzenden und Kreisbrandinspektors (PDF)



Bericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes (PDF)

Letzte Bearbeitung: 07.04.2010 / wj