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"4 Tote bei Bränden in Berlin
Berlin. In den letzten beiden Tagen starben 4 Menschen bei Bränden in Berlin. Mittwoch vormittag starben zwei Menschen bei einem Brand in der Essenerstraße in Moabit. Auch am Dienstag starben bei zwei Bränden Menschen. In der Bleibtreustraße in Charlottenburg starb ein Anwohner in den Flammen. In der Bastianstraße in Gesundbrunnen ist ein Toter zu beklagen. Eine Person erlitt schwerste Brandverletzungen. Die Berliner Feuerwehr nimmt diesen traurigen Anlass zur Gelegenheit, nochmal auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hinzuweisen. Vor allem ältere Menschen hätten in ihren Wohnungen oft keine Rauchmelder installiert." (Quelle: localxxl.com / 08.04.2009) |
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"Neun Wohnungen im Haus - und kein einziger Rauchmelder...
Die meisten Mieter waren zum Glück schon außer Haus, als gestern früh gegen 9 Uhr der Brand in dem Altbau in der Rheinsberger Straße (Mitte) ausbrach. Sie merkten nicht, dass das Dachgeschoss in Flammen stand. Offenbar ein Schwelbrand. Drei Mieter konnte die Feuerwehr unversehrt retten, zwei nicht. Sie starben in den Flammen. Feuerwehr-Sprecher Marco Trenn (38): „In der Wohnung haben Einrichtungsgegenstände gebrannt, es haben sich Glutnester im Deckenbereich gebildet.“ Vier Stunden brauchten die 40 Feuerwehrmänner, um die Flammen zu löschen. Als das Feuer unter Kontrolle ist, finden sie im Schlafzimmer zwei verkohlte Leichen. Die Kripo geht davon aus, dass es sich um Mieterin Katharina L. (36) und einen Bekannten handelt. Katharina L., eine Künstlerin, die mit einem Wandertheater durch Deutschland und die Schweiz gezogen war. Und die noch hätte leben können, wenn es in dem Haus einen Rauchmelder gegeben hätte..." (Quelle: bild.de / 08.03.2009)
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Nur wenige Minuten Zeit zum Überleben! |
 Die meisten Brandopfer – 70% – verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung!
Brandrauch... • wirkt einschläfernd und erstickend, • behindert die Atmung, ist giftig und teilweise ätzend, • ist heiß, behindert und nimmt die Sicht, • führt zur Orientierungslosigkeit, Panik und Angst, • kommt lautlos! |
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Brandursachen stecken überall! |
 Vom Hobbykeller bis in den Dachstuhl finden sich in jedem Haushalt unzählige potenzielle Brandquellen. Besonders häufig und gefährlich sind Schwelbrände, die lange Zeit unentdeckt giftigen Brandrauch produzieren und so zur tödlichen Gefahr werden.
Elektrische Geräte: Fast jeder vierte Brand in Privathaushalten entsteht durch elektrische Haushaltsgeräte. Besondere Gefahren gehen dabei von Heizgeräten, Heizkissen, Heizdecken, Bügeleisen und Kühlschränken aus. Der Stand-by-Modus bei TV-Geräten, Computern oder Hi-Fi-Anlagen erhöht zusätzlich die Brandgefahr. Überlastung von Steckdosen durch Mehrfachstecker sowie schadhafte elektrische Leitungen, falsche Verwendung und Überhitzung von Elektrogeräten stellen ebenfalls eine Gefahr dar.
Küche: Eine Brandursache ist auch die nicht abgeschaltete Herdplatte, auf der noch ein Topf steht bzw. sich Plastik oder ein Küchentuch entzünden. Vergessene Brötchen im Backofen und verschmutzte Dunstabzugshauben mit Fettablagerungen sind eine weitere Gefahrenquelle.
Feuerstellen und Heizgeräte: Kamine, Öfen und Heizstrahler sind oftmals der Ausgangspunkt von Bränden. Die starke Aufheizung der Umgebung wird hierbei oft unterschätzt. Weihnachten/Silvester: Weihnachtsbäume und Adventskränze können sich explosionsartig entzünden. Umgefallene Kerzen und das Silvesterfeuerwerk sind ein immer wieder unterschätztes Gefahrenpotenzial.
Rauchen/Unachtsamkeit: Abgesehen von der Zigarette im Bett sind auch unachtsam weggeworfene Streichhölzer, nicht ausgeglühte Asche oder heruntergefallene Kippen Ursachen für viele Haushaltsbrände.
Spraydosen: Im erhitzten Zustand sind sogar leere Spraydosen Sprengkörper. Unabhängig vom Doseninhalt gehören sie weder in die Sonne noch in die unmittelbare Nähe von Öfen und Heizkörpern.
Brennbare Flüssigkeiten: Benzin, Heizöl, Lösungsmittel, Alkohol, Lacke und andere leicht entzündliche Flüssigkeiten stellen immer ein erhöhtes Brandrisiko dar.
Leicht brennbare Materialien: Neben sich stark erwärmenden Elektrogeräten wie Bügeleisen, Toastern und Fritteusen können sich dort selbst entzünden.
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 Weitere wertvolle Informationen enthalten die beiden Broschüren, die nachfolgend im PDF-Format zum Download bereitstehen: |
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Letzte Bearbeitung: 25.04.2009 / wj |
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